LOW TAX CLUB

Allgemeine

Geschäftsbedingungen

 

für die Community, die Mitgliedschaft, Masterclasses und digitalen Produkte des Low Tax Club

Anbieter

Four Peaks GmbH

Bocksgasse 21, 73525 Schwäbisch Gmünd

www.lowtaxclub.com

Stand

September 2026

 

 

Inhaltsübersicht

Allgemeines

  • 1 Geltungsbereich
  • 2 Vertragspartner
  • 3 Verbraucher und Unternehmer

TEIL 1   Leistungen

  • 4 Leistungsangebot des Low Tax Club
  • 5 Allgemeiner Informationscharakter, keine Beratung
  • 6 Kostenloser Communityzugang
  • 7 Kostenpflichtige Mitgliedschaft
  • 8 Liveformate und Fragerunden
  • 9 Masterclasses und Onlinekurse
  • 10 Digitale Einzelprodukte
  • 11 Rechtsstand und Aktualisierung
  • 12 Musterverträge, Vorlagen und Rechner

TEIL 2   Vertragsschluss und Zahlung

  • 13 Vertragsschluss
  • 14 Vertragstext und Vertragssprache
  • 15 Preise und Preisänderungen
  • 16 Zahlungsbedingungen und Zahlungsverzug

TEIL 3   Laufzeit und Kündigung

  • 17 Laufzeit und Verlängerung
  • 18 Kündigung
  • 19 Kündigungsbutton
  • 20 Folgen der Vertragsbeendigung

TEIL 4   Widerruf

  • 21 Widerrufsrecht und Widerrufsbutton
  • 22 Sofortiger Zugang bei Kursen und digitalen Produkten
  • 23 Mitgliedschaft und Wertersatz

TEIL 5   Änderungen und Mängelrechte

  • 24 Änderungen dauerhaft bereitgestellter Leistungen
  • 25 Mängelrechte

TEIL 6   Benutzerkonto, Nutzungsrechte und Schutz der Inhalte

  • 26 Benutzerkonto
  • 27 Persönlicher Zugang und Verbot von Accountsharing
  • 28 Nutzungsrechte
  • 29 Verbotene Nutzung
  • 30 Folgen von Verstößen

TEIL 7   Community

  • 31 Communityregeln
  • 32 Nutzerinhalte
  • 33 Moderation und Meldeverfahren
  • 34 Verwarnung, Sperrung und Ausschluss

TEIL 8   Plattform und Haftung

  • 35 Verfügbarkeit und Livetermine
  • 36 Keine Erfolgsgarantie
  • 37 Referenten
  • 38 Haftung

TEIL 9   Datenschutz und Schlussbestimmungen

  • 39 Datenschutz
  • 40 Kommunikation
  • 41 Änderungen dieser AGB
  • 42 Verbraucherstreitbeilegung
  • 43 Anwendbares Recht und Gerichtsstand
  • 44 Schlussbestimmungen
  • 1 Geltungsbereich

(1)    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Verträge über Leistungen des Low Tax Club (nachfolgend „LTC“), die über die Website www.lowtaxclub.com, zugehörige Verkaufsseiten und Checkoutseiten, Apps oder die eingesetzte Lernplattform geschlossen werden.

(2)    Die AGB gelten insbesondere für den kostenlosen Communityzugang, die kostenpflichtige Mitgliedschaft, Masterclasses und Onlinekurse, Liveformate und Fragerunden sowie digitale Einzelprodukte wie E-Books, PDF-Dateien, Checklisten, Exceldateien, Rechner, Vorlagen und Musterverträge.

(3)    Umfang und Eigenschaften der geschuldeten Leistung ergeben sich aus diesen AGB und der Leistungsbeschreibung, die dem Kunden unmittelbar vor Abgabe seiner Bestellung angezeigt wird.

(4)    Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss gültige Fassung dieser AGB.

(5)    Allgemeine Geschäftsbedingungen von Unternehmern gelten nicht, auch wenn der Anbieter ihnen nicht ausdrücklich widerspricht.

  • 2 Vertragspartner

Vertragspartner ist die

Four Peaks GmbH
Bocksgasse 21
73525 Schwäbisch Gmünd
Deutschland

vertreten durch den Geschäftsführer Timo Hirzel
Registergericht: Amtsgericht Ulm, HRB 752176
Umsatzsteueridentifikationsnummer: DE463722780


E-Mail: [email protected]

(nachfolgend „Anbieter“).

Die technische Bereitstellung erfolgt über die Plattform Kajabi (Kajabi, LLC, USA) sowie über Zahlungsdienstleister. Diese werden nicht Vertragspartner des Kunden. Personen, die im LTC als Referenten, Moderatoren, Interviewpartner oder Gäste auftreten, werden allein dadurch ebenfalls nicht Vertragspartner des Kunden.

  • 3 Verbraucher und Unternehmer

(1)    Verbraucher ist jede natürliche Person, die einen Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können (§ 13 BGB). Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB).

(2)    Die AGB gelten für Verbraucher und Unternehmer. Regelungen, die nur für eine Gruppe gelten, sind ausdrücklich gekennzeichnet.

(3)    Ob ein Kunde Verbraucher oder Unternehmer ist, richtet sich nach dem Zweck des konkreten Vertrags. Die Angabe einer Firma oder Umsatzsteueridentifikationsnummer ist dafür ein Anhaltspunkt, aber nicht allein entscheidend.

(4)    Der Kunde muss bei Vertragsschluss mindestens 18 Jahre alt sein.

TEIL 1

Leistungen

  • 4 Leistungsangebot des Low Tax Club

(1)    Der LTC ist ein digitales Informationsangebot und Weiterbildungsangebot mit Community zu Steuern, Unternehmertum, Vermögensaufbau, Unternehmensstrukturen, Immobilien, Kryptowerten, Nachfolge, Wegzug und weiteren wirtschaftlichen und finanziellen Themen.

(2)    Welche Inhalte und Funktionen ein Produkt umfasst, ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung. Ein Produkt gewährt nur Zugang zu den dort beschriebenen Leistungen, nicht zu allen Inhalten des LTC.

  • 5 Allgemeiner Informationscharakter, keine Beratung

(1)    Die Inhalte des LTC dienen der allgemeinen Information und Weiterbildung. Der Vertrag über den LTC ist kein Vertrag über Steuerberatung, Rechtsberatung, Anlageberatung, Finanzanlagevermittlung oder sonstige individuelle Beratung.

(2)    Im LTC werden keine steuerlichen, rechtlichen oder finanziellen Einzelfälle geprüft. Das gilt auch für Liveformate, Fragerunden und die Community.

(3)    Allgemeine Informationen können die Besonderheiten des Einzelfalls nicht berücksichtigen. Vor Entscheidungen mit steuerlichen, rechtlichen oder wirtschaftlichen Folgen muss der Kunde selbst prüfen oder durch eine dazu befugte Person prüfen lassen, ob eine Maßnahme für seinen Fall geeignet ist.

(4)    Inhalte zu Wertpapieren, Kryptowerten, Immobilien und anderen Anlagen sind keine Empfehlung, bestimmte Anlagen zu kaufen, zu halten oder zu verkaufen. Investitionen sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

(5)    Eine individuelle Beratung ist nur auf Grundlage eines gesonderten Vertrags mit einer dazu befugten Person oder Gesellschaft möglich.

  • 6 Kostenloser Communityzugang

(1)    Der Anbieter kann einen kostenlosen Zugang zu ausgewählten Bereichen der Community anbieten. Voraussetzung ist ein persönliches Benutzerkonto.

(2)    Der kostenlose Zugang umfasst nur die ausdrücklich als kostenlos bezeichneten Inhalte und Funktionen. Ein Anspruch auf bestimmte kostenlose Inhalte besteht nicht.

(3)    Der Kunde kann seinen kostenlosen Zugang jederzeit beenden. Der Anbieter kann den kostenlosen Zugang mit einer Frist von zwei Wochen beenden oder das kostenlose Angebot insgesamt mit dieser Frist ändern oder einstellen. Das Recht zur Sperrung nach § 34 bleibt unberührt.

  • 7 Kostenpflichtige Mitgliedschaft

(1)    Die kostenpflichtige Mitgliedschaft im LTC (nachfolgend „Mitgliedschaft“) umfasst für die Vertragsdauer die in der Leistungsbeschreibung genannten Kernleistungen, insbesondere Zugang zu exklusiven Communitybereichen, zur Mitgliederbibliothek und zu Liveformaten nach § 8.

(2)    Der Anbieter entwickelt die Inhalte laufend weiter. Ein Anspruch auf eine bestimmte Anzahl neuer Inhalte, eine bestimmte Veröffentlichungshäufigkeit oder bestimmte Referenten besteht nur, wenn die Leistungsbeschreibung dies ausdrücklich zusagt.

(3)    Separat verkaufte Masterclasses und Einzelprodukte sind nicht Bestandteil der Mitgliedschaft, sofern die Leistungsbeschreibung dies nicht ausdrücklich vorsieht.

  • 8 Liveformate und Fragerunden

(1)    Liveformate finden als Liveveranstaltungen statt, in denen Referenten und Teilnehmer in Echtzeit miteinander kommunizieren. Termine gibt der Anbieter in der Plattform bekannt. Aufzeichnungen einzelner Liveformate kann der Anbieter als freiwillige Zusatzleistung bereitstellen. Ein Anspruch darauf besteht nicht, und der Anbieter kann sie jederzeit wieder entfernen. Fragen zu Aufzeichnungen werden nicht beantwortet.

(2)    In Fragerunden können Mitglieder Themen von allgemeinem Interesse vorschlagen. Der Anbieter wählt die Themen nach eigenem Ermessen aus und behandelt sie allgemein und abstrakt. Ein Anspruch darauf, dass eine bestimmte Frage aufgegriffen oder beantwortet wird, besteht nicht.

(3)    Liveformate und Fragerunden umfassen keine Kontrolle, Bewertung oder Korrektur des Lernfortschritts und keine Prüfung von Aufgaben oder Lernleistungen.

(4)    Die Teilnahme an Liveformaten ist freiwillig. Nicht wahrgenommene Termine werden nicht erstattet und nicht nachgeholt.

  • 9 Masterclasses und Onlinekurse

(1)    Masterclasses und Onlinekurse (nachfolgend „Kurse“) sind unabhängig von einer Mitgliedschaft erhältlich. Sie bestehen aus aufgezeichneten Videolektionen und begleitenden Materialien zum selbstständigen Lernen.

(2)    Kurse sind reine Selbstlernangebote. Sie umfassen keine Kontrolle, Bewertung oder Korrektur des Lernfortschritts, keine Prüfungen und keinen Anspruch darauf, Fragen zu den Kursinhalten zu stellen oder beantwortet zu bekommen.

(3)    Der Kunde erhält Zugang zum gekauften Kurs, solange der Anbieter die Plattform und den Kurs betreibt, mindestens jedoch für 12 Monate ab Bereitstellung (Mindestzugangsdauer).

(4)    Der Anbieter behält sich vor, die Plattform, einzelne Kurse oder sonstige Angebote mit einer Frist von vier Wochen zu ändern oder einzustellen. Er kündigt dies per E-Mail an. Eine Einstellung wirkt frühestens zum Ende der Mindestzugangsdauer. Für Änderungen während des Zugangs gilt im Übrigen § 24.

(5)    Enthält ein Kurs ausnahmsweise Liveelemente, werden diese in der Leistungsbeschreibung gesondert ausgewiesen; für sie gilt § 8.

  • 10 Digitale Einzelprodukte

(1)    Digitale Einzelprodukte sind insbesondere E-Books, PDF-Dateien, Guides, Checklisten, Exceldateien, Rechner, Kalkulationstools, Vorlagen, Dokumente und Musterverträge (nachfolgend „digitale Produkte“).

(2)    Der Anbieter stellt digitale Produkte, Kurse und die Mitgliedschaft unverzüglich nach Vertragsschluss und Zahlungseingang bereit, sofern die Leistungsbeschreibung keinen anderen Zeitpunkt nennt. Die Bereitstellung erfolgt durch Freischaltung im Kundenkonto, Downloadlink oder E-Mail.

(3)    Für die Nutzung benötigt der Kunde ein internetfähiges Endgerät, eine geeignete Internetverbindung, einen aktuellen Browser und gegebenenfalls Software für das jeweilige Dateiformat, zum Beispiel ein Tabellenkalkulationsprogramm. Besondere Anforderungen nennt die Leistungsbeschreibung. Für die Einrichtung seiner eigenen technischen Umgebung ist der Kunde selbst verantwortlich.

  • 11 Rechtsstand und Aktualisierung

(1)    Steuerliche, rechtliche und wirtschaftliche Inhalte geben den Stand wieder, der in der Leistungsbeschreibung oder im Inhalt selbst angegeben ist, zum Beispiel „Rechtsstand 1. Januar 2026“. Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltungspraxis können sich danach ändern.

(2)    Der Anbieter stellt die Aktualisierungen bereit, die gesetzlich erforderlich sind, damit ein digitales Produkt vertragsgemäß bleibt, einschließlich Sicherheitsaktualisierungen.

(3)    Ist in der Leistungsbeschreibung angegeben, dass ein digitales Produkt nicht an spätere Rechtsänderungen angepasst wird, und hat der Kunde dem vor der Bestellung durch eine gesonderte Erklärung ausdrücklich zugestimmt, schuldet der Anbieter keine solche inhaltliche Anpassung (§ 327h BGB).

  • 12 Musterverträge, Vorlagen und Rechner

(1)    Musterverträge, Muster für Allgemeine Geschäftsbedingungen, Geschäftsführerverträge und sonstige Vorlagen sind Formulierungsbeispiele für die in der Leistungsbeschreibung genannten typischen Anwendungsfälle. Der Anbieter erstellt sie sorgfältig für diese Anwendungsfälle und den angegebenen Rechtsstand.

(2)    Muster berücksichtigen nicht die Besonderheiten des Einzelfalls. Der Kunde muss sie vor der Verwendung an seinen Fall anpassen und ist dafür verantwortlich zu prüfen, ob sie auf seinen Fall passen. Bei rechtlich oder wirtschaftlich bedeutsamen Verträgen empfiehlt der Anbieter eine Prüfung durch eine dazu befugte Person.

(3)    Rechner, Exceldateien und Kalkulationstools veranschaulichen Berechnungen auf Grundlage der vom Kunden eingegebenen Werte und der angegebenen Annahmen. Die Ergebnisse sind keine verbindliche Steuerberechnung und keine Beratung. Der Kunde ist für die Richtigkeit seiner Eingaben verantwortlich.

(4)    Durch die Bereitstellung eines Musters oder Rechners entsteht kein Mandat und kein Beratungsverhältnis.

(5)    Die gesetzlichen Mängelrechte des Kunden (§ 25) bleiben unberührt.

TEIL 2

Vertragsschluss und Zahlung

  • 13 Vertragsschluss

(1)    Die Darstellung der Produkte auf den Webseiten des Anbieters ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.

(2)    Der Kunde wählt ein Produkt aus und gelangt auf die Checkoutseite. Dort gibt er seine Daten ein, wählt eine Zahlungsart und sieht vor der Bestellung eine Zusammenfassung mit Produkt, wesentlichen Leistungen, Gesamtpreis, Abrechnungsintervall, Laufzeit und Kündigungsbedingungen. Bis zum Absenden kann er seine Eingaben in den Eingabefeldern prüfen und korrigieren oder den Vorgang durch Schließen des Browserfensters abbrechen.

(3)    Mit Klick auf die Schaltfläche „Jetzt zahlungspflichtig bestellen“ beziehungsweise „Jetzt kostenpflichtig abonnieren“ gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.

(4)    Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung per E-Mail bestätigt oder den Zugang freischaltet, je nachdem, was zuerst geschieht. Eine automatische Eingangsbestätigung ist noch keine Annahme.

(5)    Beim kostenlosen Communityzugang kommt der Vertrag mit Abschluss der Registrierung zustande.

(6)    Der Anbieter kann Bestellungen ablehnen, insbesondere wenn der Kunde zuvor nach § 34 ausgeschlossen wurde.

  • 14 Vertragstext und Vertragssprache

(1)    Vertragssprache ist Deutsch.

(2)    Der Anbieter speichert den Vertragstext. Er ist nach Vertragsschluss nicht über die Website abrufbar. Der Kunde erhält die Vertragsdaten, diese AGB, die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular und gegebenenfalls die Bestätigung seiner Erklärungen nach § 22 mit der Bestellbestätigung per E-Mail.

  • 15 Preise und Preisänderungen

(1)    Es gelten die Preise, die zum Zeitpunkt der Bestellung auf der Checkoutseite angezeigt werden. Gegenüber Verbrauchern sind dies Gesamtpreise einschließlich Umsatzsteuer.

(2)    Aktionspreise und Rabatte gelten nur für den angegebenen Zeitraum. Gilt ein Aktionspreis bei der Mitgliedschaft nur für eine bestimmte Zahl von Abrechnungszeiträumen, wird der danach geltende reguläre Preis bereits im Checkout angegeben und gilt ab dann ohne weitere Erklärung.

(3)    Der Anbieter kann dem Kunden eine Preisänderung für die laufende Mitgliedschaft mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden per E-Mail anbieten. Die Preisänderung wird nur wirksam, wenn der Kunde ihr ausdrücklich zustimmt; Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Stimmt der Kunde nicht zu, läuft die Mitgliedschaft zum bisherigen Preis weiter, und der Anbieter kann sie nach § 18 Abs. 3 kündigen.

  • 16 Zahlungsbedingungen und Zahlungsverzug

(1)    Die verfügbaren Zahlungsarten werden im Checkout angezeigt. Die Abwicklung erfolgt über externe Zahlungsdienstleister, derzeit [Kajabi Payments (Stripe) und PayPal], deren Bedingungen ergänzend gelten.

(2)    Einmalzahlungen sind mit Vertragsschluss fällig. Die Beiträge der Mitgliedschaft sind jeweils für den kommenden Abrechnungszeitraum im Voraus fällig, erstmals bei Vertragsschluss. Der Kunde ermächtigt den Anbieter, die Beiträge über das hinterlegte Zahlungsmittel einzuziehen.

(3)    Schlägt eine Zahlung fehl, fordert der Anbieter den Kunden per E-Mail auf, den offenen Betrag innerhalb von 14 Tagen zu zahlen oder sein Zahlungsmittel zu aktualisieren. Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist kann der Anbieter den Zugang zu allen kostenpflichtigen Leistungen bis zum vollständigen Zahlungseingang sperren. Die Pflicht zur Zahlung bleibt während der Sperre bestehen. Weitere gesetzliche Rechte, insbesondere auf Verzugszinsen und das Recht zur Kündigung nach § 18 Abs. 4, bleiben unberührt.

(4)    Veranlasst der Kunde eine Rücklastschrift oder Rückbuchung, ohne dazu berechtigt zu sein, oder schlägt eine Lastschrift aus Gründen fehl, die er zu vertreten hat, trägt er die dem Anbieter dadurch tatsächlich entstandenen Gebühren. Der Zugang kann bis zur Klärung gesperrt werden.

(5)    Der Kunde erhält für jede Zahlung eine Rechnung in elektronischer Form.

TEIL 3

Laufzeit und Kündigung

  • 17 Laufzeit und Verlängerung

(1)    Die Mitgliedschaft beginnt mit Vertragsschluss und läuft auf unbestimmte Zeit. Der Abrechnungszeitraum beträgt einen Monat, sofern im Checkout kein anderer Zeitraum angegeben ist.

(2)    Bietet der Anbieter eine Mitgliedschaft mit Mindestlaufzeit an, beträgt diese höchstens zwölf Monate und wird im Checkout ausdrücklich angegeben. Nach Ablauf der Mindestlaufzeit läuft die Mitgliedschaft auf unbestimmte Zeit weiter und kann jederzeit mit einer Frist von einem Monat gekündigt werden.

(3)    Für Kurse gilt die Zugangsdauer nach § 9 Abs. 3. Digitale Produkte werden einmalig bereitgestellt.

  • 18 Kündigung

(1)    Der Kunde kann die Mitgliedschaft jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungszeitraums kündigen, bei einer Mindestlaufzeit frühestens zu deren Ende.

(2)    Die Kündigung ist in Textform möglich, insbesondere über den Kündigungsbutton nach § 19, über die Kündigungsfunktion im Kundenkonto, per E-Mail oder per Post.

(3)    Der Anbieter kann die Mitgliedschaft mit einer Frist von vier Wochen zum Ende eines Abrechnungszeitraums kündigen, bei einer Mindestlaufzeit frühestens zu deren Ende.

(4)    Das Recht beider Seiten zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor, wenn der Kunde

  1.  mit einem Betrag in Höhe von mindestens zwei Monatsbeiträgen in Verzug ist,
  2.  schuldhaft gegen §§ 27 bis 29 verstößt, insbesondere durch Accountsharing oder die Weitergabe von Inhalten,
  3.  schwerwiegend oder trotz Verwarnung wiederholt gegen die Communityregeln (§ 31) verstößt.

Das Verfahren richtet sich nach § 34.

(5)    Soweit für einen Kurs mit befristetem Zugang von Gesetzes wegen ein Kündigungsrecht besteht, kann auch dieses über den Kündigungsbutton erklärt werden. Eine Erstattung erfolgt nur, soweit das Gesetz sie vorsieht.

  • 19 Kündigungsbutton

(1)    Der Anbieter stellt Verbrauchern auf der Website eine ständig verfügbare, unmittelbar und leicht zugängliche Schaltfläche mit der Beschriftung „Verträge hier kündigen“ zur Verfügung. Sie ist ohne Anmeldung im Kundenkonto erreichbar.

(2)    Die Schaltfläche führt zu einer Bestätigungsseite, auf der der Kunde Art und Grund der Kündigung, seine Identifikation, den betroffenen Vertrag, den gewünschten Beendigungszeitpunkt und eine E-Mail-Adresse für die Bestätigung angibt. Mit Klick auf die Schaltfläche „Jetzt kündigen“ gibt er die Kündigung ab.

(3)    Der Anbieter bestätigt die Kündigung unverzüglich per E-Mail mit Inhalt, Datum und Uhrzeit des Eingangs sowie dem Zeitpunkt der Vertragsbeendigung. Gibt der Kunde keinen Zeitpunkt an, wirkt die Kündigung zum frühestmöglichen Zeitpunkt.

  • 20 Folgen der Vertragsbeendigung

(1)    Mit Ende der Mitgliedschaft endet der Zugang zu allen Inhalten, die nur Bestandteil der Mitgliedschaft sind. Das Kundenkonto wird auf den kostenlosen Communityzugang umgestellt, sofern der Kunde es nicht löscht.

(2)    Dateien, die während der Mitgliedschaft ausdrücklich zum Download bereitgestellt und heruntergeladen wurden, darf der Kunde im Rahmen von § 28 weiter für eigene Zwecke nutzen. Ein Anspruch auf erneuten Download oder auf Aktualisierungen besteht nach Vertragsende nicht.

(3)    Bei einer ordentlichen Kündigung durch den Kunden werden bereits gezahlte Beiträge für den laufenden Abrechnungszeitraum nicht anteilig erstattet.

(4)    Bei einer Kündigung durch den Anbieter nach § 18 Abs. 3 oder aus einem Grund, den der Anbieter zu vertreten hat, erstattet der Anbieter im Voraus gezahlte Beiträge für die Zeit nach Vertragsende anteilig. Bei einer außerordentlichen Kündigung aus einem vom Kunden zu vertretenden Grund gilt dies ebenfalls; der Anbieter kann jedoch mit eigenen Schadensersatzansprüchen aufrechnen.

TEIL 4

Widerruf

  • 21 Widerrufsrecht und Widerrufsbutton

(1)    Verbrauchern steht ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten regelt die gesonderte Widerrufsbelehrung, die der Kunde vor der Bestellung und mit der Bestellbestätigung erhält, zusammen mit dem Muster-Widerrufsformular. Diese AGB ersetzen die Widerrufsbelehrung nicht.

(2)    Während der Widerrufsfrist stellt der Anbieter auf der Website eine gut lesbare, hervorgehoben platzierte und leicht zugängliche Schaltfläche „Vertrag widerrufen“ zur Verfügung. Der Kunde gibt dort seinen Namen, den betroffenen Vertrag und eine E-Mail-Adresse an und sendet den Widerruf mit der Schaltfläche „Widerruf bestätigen“ ab. Der Anbieter bestätigt den Eingang unverzüglich per E-Mail. Andere Wege des Widerrufs bleiben möglich.

(3)    Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

  • 22 Sofortiger Zugang bei Kursen und digitalen Produkten

(1)    Kurse und digitale Produkte werden sofort nach dem Kauf freigeschaltet. Das Widerrufsrecht erlischt, sobald der Anbieter mit der Vertragserfüllung begonnen hat, wenn der Kunde zuvor

  1.  ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt,
  2.  bestätigt hat, dass er weiß, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert, und
  3.  der Anbieter ihm eine Bestätigung des Vertrags einschließlich dieser Erklärungen per E-Mail zur Verfügung gestellt hat.

(2)    Diese Erklärungen gibt der Kunde im Checkout durch ein gesondertes, nicht vorausgewähltes Kontrollkästchen ab. Sie sind nicht Bestandteil der Zustimmung zu diesen AGB.

(3)    Mit Beginn der Vertragserfüllung ist die Freischaltung des Zugangs oder die Bereitstellung des Downloads gemeint. Ob der Kunde den Zugang tatsächlich nutzt, ist dafür ohne Bedeutung.

(4)    Möchte ein Verbraucher ohne diese Erklärungen bestellen, kann er dies vor dem Kauf per E-Mail an [email protected] tun. Der Zugang wird dann erst nach Ablauf der Widerrufsfrist freigeschaltet.

  • 23 Mitgliedschaft und Wertersatz

(1)    Verlangt der Kunde ausdrücklich, dass die Mitgliedschaft vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und widerruft er den Vertrag später, schuldet er Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen. Der Wertersatz entspricht dem Anteil des Monatsbeitrags, der auf die Zeit bis zum Widerruf entfällt.

(2)    Voraussetzung ist, dass der Kunde im Checkout ausdrücklich den sofortigen Beginn verlangt hat und über sein Widerrufsrecht und die Pflicht zum Wertersatz belehrt wurde.

(3)    Der Anbieter erstattet den gezahlten Beitrag abzüglich des Wertersatzes innerhalb von 14 Tagen nach Eingang des Widerrufs.

TEIL 5

Änderungen und Mängelrechte

  • 24 Änderungen dauerhaft bereitgestellter Leistungen

(1)    Der Anbieter darf die Mitgliedschaft und Kurse während der Vertragslaufzeit über das zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit Erforderliche hinaus ändern, wenn dafür ein triftiger Grund besteht. Triftige Gründe sind insbesondere Änderungen der Rechtslage, die Aktualisierung veralteter Inhalte, Anforderungen der IT-Sicherheit, technische Weiterentwicklungen, der Wechsel auf eine andere technische Plattform mit gleichwertigem Funktionsumfang, die Verhinderung von Missbrauch sowie Verbesserungen von Inhalten und Bedienbarkeit.

(2)    Änderungen verursachen für den Kunden keine zusätzlichen Kosten. Der Anbieter informiert den Kunden klar und verständlich über die Änderung.

(3)    Beeinträchtigt eine Änderung den Zugang oder die Nutzbarkeit mehr als nur unerheblich, informiert der Anbieter den Verbraucher rechtzeitig vorher per E-Mail über Merkmal und Zeitpunkt der Änderung. Der Verbraucher kann den Vertrag dann innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Information oder nach der Änderung unentgeltlich beenden (§ 327r BGB).

  • 25 Mängelrechte

(1)    Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte (§§ 327 ff. BGB). Bei einem Mangel kann der Verbraucher insbesondere Nacherfüllung verlangen und unter den gesetzlichen Voraussetzungen den Preis mindern, den Vertrag beenden oder Schadensersatz verlangen.

(2)    Der Kunde soll Fehler, etwa in Rechnern oder Dateien, möglichst zeitnah an die Serviceadresse in § 2 melden. Soweit zur Klärung erforderlich und zumutbar, wirkt er bei der Feststellung mit, ob die Ursache in seiner eigenen digitalen Umgebung liegt.

(3)    Nur für Unternehmer: Ansprüche wegen Mängeln einmalig bereitgestellter digitaler Produkte verjähren in einem Jahr ab Bereitstellung. Dies gilt nicht für Schadensersatzansprüche nach § 38 Abs. 1 und nicht bei arglistigem Verschweigen eines Mangels.

TEIL 6

Benutzerkonto, Nutzungsrechte und Schutz der Inhalte

  • 26 Benutzerkonto

(1)    Für die Nutzung ist ein persönliches Benutzerkonto erforderlich. Die Angaben bei der Registrierung müssen zutreffen. Jede Person darf nur ein Konto anlegen.

(2)    Der Kunde muss seine Zugangsdaten geheim halten und vor dem Zugriff Dritter schützen. Besteht der Verdacht eines unbefugten Zugriffs, muss er sein Passwort unverzüglich ändern und den Anbieter informieren.

(3)    Der Anzeigename in der Community darf nicht irreführend sein und keine Rechte Dritter verletzen.

  • 27 Persönlicher Zugang und Verbot von Accountsharing

(1)    Der Zugang ist persönlich und nicht übertragbar. Der Kunde darf seine Zugangsdaten nicht weitergeben und keiner anderen Person die Nutzung seines Kontos ermöglichen, auch nicht gelegentlich, vorübergehend, innerhalb der Familie oder innerhalb seines Unternehmens.

(2)    Zum Schutz vor Missbrauch kann der Anbieter die Zahl gleichzeitiger Anmeldungen und genutzter Geräte begrenzen und Anmeldungen auf Auffälligkeiten prüfen, etwa gleichzeitige Nutzung von verschiedenen Orten. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung.

(3)    Unternehmen, die mehreren Personen Zugang verschaffen möchten, können beim Anbieter Teamzugänge anfragen.

  • 28 Nutzungsrechte

(1)    Der Kunde erhält an den Inhalten ein einfaches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht in dem nachfolgend beschriebenen Umfang. Alle weiteren Rechte bleiben beim Anbieter.

(2)    Videos, Kurse und Liveformate darf der Kunde über die Plattform ansehen. Herunterladen, Aufzeichnen oder Mitschneiden ist nur erlaubt, soweit der Anbieter eine Downloadfunktion ausdrücklich anbietet.

(3)    Verbraucher dürfen Inhalte für eigene private Zwecke nutzen. Unternehmer dürfen Vorlagen, Exceldateien, Rechner und Dokumente zusätzlich für interne Zwecke ihres eigenen Unternehmens nutzen.

(4)    Vorlagen und Musterverträge darf der Kunde für seine eigene Angelegenheit anpassen und das angepasste Dokument gegenüber seinem eigenen Vertragspartner verwenden. Er darf Inhalte an seinen eigenen Rechtsanwalt oder Steuerberater weitergeben, soweit dies zur Prüfung seiner eigenen Angelegenheit erforderlich ist.

(5)    Die Nutzung von Vorlagen, Musterverträgen, Rechnern oder sonstigen Inhalten für Kunden, Mandanten oder sonstige Dritte, auch in bearbeiteter Form, ist nur mit einer gesonderten, schriftlich vereinbarten Lizenz erlaubt.

(6)    Nutzungsrechte an heruntergeladenen Dateien bestehen zeitlich unbegrenzt. Nutzungsrechte an Inhalten, die nur über die Plattform abrufbar sind, enden mit dem Zugang.

  • 29 Verbotene Nutzung

(1)    Alle Inhalte des LTC, insbesondere Texte, Videos, Grafiken, Vorlagen, Rechner und das Design der Plattform, sind urheberrechtlich geschützt. Die Rechte liegen beim Anbieter oder seinen Lizenzgebern.

(2)    Soweit nicht nach § 28 erlaubt, ist dem Kunden insbesondere untersagt, Inhalte ganz oder teilweise

  1.  weiterzuverkaufen, zu vermieten, zu verschenken oder sonst an Dritte weiterzugeben,
  2.  zu veröffentlichen oder öffentlich zugänglich zu machen, insbesondere in sozialen Netzwerken, Messengergruppen, Foren, Tauschbörsen oder geteilten Cloudordnern,
  3.  aufzuzeichnen, abzufilmen oder durch Screenshots zu vervielfältigen, um sie Dritten zugänglich zu machen,
  4.  in eigene Produkte, Kurse, Schulungen, Vorträge oder Beratungsunterlagen zu übernehmen,
  5.  in Systeme der künstlichen Intelligenz einzuspeisen, um daraus Inhalte, Zusammenfassungen oder Produkte für Dritte zu erzeugen,
  6.  automatisiert auszulesen, technische Schutzmaßnahmen zu umgehen oder Urheberrechtshinweise und Wasserzeichen zu entfernen.

(3)    Der Anbieter behält sich die Nutzung seiner Inhalte für Text und Data Mining ausdrücklich vor (§ 44b Abs. 3 UrhG).

(4)    Gesetzlich erlaubte Nutzungen, insbesondere Zitate nach § 51 UrhG, bleiben unberührt.

  • 30 Folgen von Verstößen

(1)    Bei Verstößen gegen §§ 27 bis 29 kann der Anbieter die Maßnahmen nach § 34 ergreifen und die gesetzlichen Ansprüche auf Unterlassung, Auskunft und Schadensersatz geltend machen.

(2)    Ermöglicht der Kunde schuldhaft einer anderen Person die Nutzung seines Kontos, schuldet er für jede weitere Person Schadensersatz in Höhe des regulären Preises, den diese Person für einen eigenen Zugang für den Zeitraum der Nutzung hätte zahlen müssen. Dem Kunden bleibt ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass ein Schaden überhaupt nicht entstanden oder wesentlich niedriger ist. Weitergehende Ansprüche bleiben unberührt.

(3)    Nur für Unternehmer: Für jeden schuldhaften Verstoß gegen § 27 oder § 29 zahlt der Unternehmer eine Vertragsstrafe, deren Höhe der Anbieter nach billigem Ermessen bestimmt und die im Streitfall vom zuständigen Gericht überprüft werden kann. Die Vertragsstrafe wird auf einen Schadensersatzanspruch angerechnet.

TEIL 7

Community

  • 31 Communityregeln

(1)    Nutzer verpflichten sich zu einem respektvollen und sachlichen Umgang. Die Communityrichtlinien unter [LINK] konkretisieren diese Regeln.

(2)    Unzulässig sind insbesondere:

  1.  rechtswidrige Inhalte, Beleidigungen, Bedrohungen, Belästigung, Diskriminierung und Hassrede,
  2.  Werbung, Verkaufsangebote, Affiliatelinks und das Abwerben von Mitgliedern für eigene oder fremde Angebote ohne vorherige Zustimmung des Anbieters,
  3.  Spam, automatisierte Beiträge, betrügerische Angebote und Schadsoftware,
  4.  die Veröffentlichung personenbezogener Daten anderer ohne deren Einwilligung,
  5.  Verletzungen von Urheberrechten, Markenrechten oder Persönlichkeitsrechten,
  6.  das Anbieten individueller steuerlicher oder rechtlicher Beratung gegenüber anderen Mitgliedern,
  7.  konkrete Kaufempfehlungen oder Verkaufsempfehlungen für einzelne Wertpapiere, Kryptowerte oder sonstige Finanzinstrumente sowie Aufrufe zu koordiniertem Handeln.

(3)    Was andere Mitglieder in geschlossenen Bereichen über ihre persönliche oder berufliche Situation teilen, ist vertraulich und darf nicht außerhalb der Community weitergegeben werden, auch nicht als Screenshot.

(4)    Beiträge von Mitgliedern geben deren eigene Meinung wieder. Der Anbieter prüft sie nicht vor der Veröffentlichung und macht sie sich nicht zu eigen.

  • 32 Nutzerinhalte

(1)    Für Beiträge, Kommentare, Bilder und Dateien, die ein Nutzer einstellt (nachfolgend „Nutzerinhalte“), ist der Nutzer verantwortlich. Er darf nur Inhalte veröffentlichen, an denen er die erforderlichen Rechte hat.

(2)    Der Nutzer räumt dem Anbieter an seinen Nutzerinhalten ein einfaches, unentgeltliches Recht ein, sie für den Betrieb der Community zu speichern, darzustellen, technisch zu vervielfältigen und berechtigten Mitgliedern zugänglich zu machen. Eine Nutzung für Werbung außerhalb der Community erfolgt nur mit gesonderter Einwilligung.

(3)    Nach Vertragsende nutzt der Anbieter Inhalte des Verbrauchers, die keine personenbezogenen Daten sind, nur noch, soweit das Gesetz dies erlaubt (§ 327p BGB), insbesondere wenn sie gemeinsam mit anderen Nutzern erstellt wurden und diese sie weiter nutzen können, etwa als Antwort in einer Diskussion. Auf Verlangen stellt der Anbieter dem Verbraucher seine Inhalte im gesetzlichen Umfang unentgeltlich in einem gängigen, maschinenlesbaren Format bereit. Für personenbezogene Daten gilt die Datenschutzgrundverordnung.

(4)    Wird der Anbieter wegen Nutzerinhalten von Dritten in Anspruch genommen, weil der Nutzer schuldhaft Rechte Dritter verletzt hat, stellt der Nutzer den Anbieter von diesen Ansprüchen frei, einschließlich angemessener Kosten der Rechtsverteidigung. Der Anbieter informiert den Nutzer unverzüglich über die Inanspruchnahme.

  • 33 Moderation und Meldeverfahren

(1)    Der Anbieter moderiert die Community, um geltendes Recht, diese AGB und die Communityrichtlinien durchzusetzen. Die Moderation erfolgt durch Menschen.

(2)    Mögliche Maßnahmen sind Hinweis, Bearbeitung, Löschung oder Einschränkung der Sichtbarkeit von Inhalten, Verwarnung, Einschränkung einzelner Funktionen, vorübergehende oder dauerhafte Sperrung und außerordentliche Kündigung.

(3)    Jede Person kann Inhalte, die sie für rechtswidrig oder regelwidrig hält, über die Meldefunktion der Plattform oder per E-Mail an [email protected] melden. Die Meldung soll die genaue Fundstelle, eine Begründung, Name und E-Mail-Adresse der meldenden Person und die Erklärung enthalten, dass die Angaben nach bestem Wissen richtig sind. Der Anbieter prüft Meldungen zeitnah, sorgfältig und objektiv und informiert die meldende Person über seine Entscheidung.

(4)    Ergreift der Anbieter eine Maßnahme gegen Inhalte oder das Konto eines Nutzers, teilt er ihm dies mit einer Begründung mit. Sie nennt die Maßnahme, die zugrunde liegenden Tatsachen, die verletzte Regel und die Möglichkeiten, dagegen vorzugehen. Der Nutzer kann per E-Mail widersprechen; der Anbieter prüft die Entscheidung dann erneut. Der Rechtsweg bleibt offen.

(5)    Zentrale Kontaktstelle für Behörden und Nutzer nach Art. 11 und 12 der Verordnung (EU) 2022/2065 (Digital Services Act) ist [email protected]. Die Kommunikation erfolgt auf Deutsch oder Englisch.

  • 34 Verwarnung, Sperrung und Ausschluss

(1)    Bei Verstößen gegen diese AGB, die Communityrichtlinien oder geltendes Recht wählt der Anbieter eine Maßnahme nach § 33 Abs. 2 unter Berücksichtigung von Art, Schwere, Häufigkeit und Verschulden.

(2)    Vor einer dauerhaften Sperrung oder außerordentlichen Kündigung erhält der Nutzer Gelegenheit zur Stellungnahme. Bei offensichtlich schwerwiegenden Verstößen, insbesondere strafbaren Inhalten, gewerblichem Accountsharing, Weiterverkauf oder Veröffentlichung von Inhalten oder einer Gefährdung anderer Nutzer, kann der Anbieter den Zugang sofort vorläufig sperren und die Anhörung unverzüglich nachholen.

(3)    Ein ausgeschlossener Nutzer darf ohne vorherige Zustimmung des Anbieters kein neues Konto anlegen und keine neuen Produkte erwerben.

(4)    Für die Erstattung im Voraus gezahlter Beiträge gilt § 20 Abs. 4.

TEIL 8

Plattform und Haftung

  • 35 Verfügbarkeit und Livetermine

(1)    Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Plattform. Vorübergehende Einschränkungen können sich insbesondere aus Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, Störungen bei Kajabi oder anderen Dienstleistern und Störungen des Internets ergeben. Planbare Wartungsarbeiten kündigt der Anbieter nach Möglichkeit vorher an und legt sie in nutzungsarme Zeiten.

(2)    Ein Livetermin kann aus wichtigem Grund, insbesondere bei Erkrankung eines Referenten, erheblichen technischen Störungen oder höherer Gewalt, verschoben werden. Der Anbieter bietet dann einen Ersatztermin an.

(3)    Die gesetzlichen Rechte des Kunden bei nicht vertragsgemäßer Bereitstellung bleiben unberührt.

  • 36 Keine Erfolgsgarantie

Der Anbieter schuldet die beschriebenen Leistungen, aber keinen bestimmten persönlichen, steuerlichen oder wirtschaftlichen Erfolg. Insbesondere garantiert er keine bestimmte Steuerersparnis, keine Anerkennung einer Gestaltung durch Finanzbehörden oder Gerichte und keine bestimmte Rendite oder Vermögensentwicklung, sofern er dies nicht ausdrücklich zusagt. Beispielrechnungen und Fallbeispiele veranschaulichen typische Konstellationen. Die gesetzlichen Mängelrechte bleiben unberührt.

  • 37 Referenten

(1)    Inhalte können von Referenten, Interviewpartnern und Gästen erstellt oder präsentiert werden. Ihr Auftreten im LTC begründet kein Beratungsverhältnis zwischen ihnen und dem Kunden.

(2)    Bietet ein Referent eine individuelle Beratung an, ist dafür ein eigenständiger Vertrag mit ihm erforderlich, der nicht Gegenstand dieser AGB ist.

  • 38 Haftung

(1)    Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der schuldhaften Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, im Rahmen einer übernommenen Garantie und nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2)    Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf, etwa die Bereitstellung des gekauften Zugangs.

(3)    Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(4)    Die vorstehenden Regelungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Mitarbeiter, Referenten und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5)    Für Nutzerinhalte haftet der Anbieter nur nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere erst ab Kenntnis einer Rechtsverletzung.

TEIL 9

Datenschutz und Schlussbestimmungen

  • 39 Datenschutz

(1)    Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten nach den geltenden Datenschutzvorschriften. Einzelheiten regelt die Datenschutzerklärung unter [LINK].

(2)    Einwilligungen, etwa für Newsletter oder Tracking, holt der Anbieter gesondert ein. Die Zustimmung zu diesen AGB ist keine datenschutzrechtliche Einwilligung.

(3)    Personenbezogene Daten anderer Mitglieder, die der Kunde in der Community erfährt, darf er nicht für eigene Zwecke außerhalb der Plattform verwenden, insbesondere nicht für Werbung.

  • 40 Kommunikation

(1)    Vertragsbezogene Mitteilungen sendet der Anbieter an die im Kundenkonto hinterlegte E-Mail-Adresse. Der Kunde muss Änderungen seiner Kontaktdaten unverzüglich im Kundenkonto aktualisieren.

(2)    Werbung per E-Mail erfolgt nur im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen.

  • 41 Änderungen dieser AGB

(1)    Für einen Vertrag gilt die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung dieser AGB.

(2)    Der Anbieter kann dem Kunden eine geänderte Fassung für eine laufende Mitgliedschaft mindestens sechs Wochen vor ihrem Inkrafttreten per E-Mail anbieten. Die geänderte Fassung gilt nur, wenn der Kunde ihr ausdrücklich zustimmt; Schweigen gilt nicht als Zustimmung. Stimmt der Kunde nicht zu, gilt die bisherige Fassung weiter, und der Anbieter kann die Mitgliedschaft nach § 18 Abs. 3 kündigen.

  • 42 Verbraucherstreitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

  • 43 Anwendbares Recht und Gerichtsstand

(1)    Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

(2)    Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlichrechtliches Sondervermögen oder hat er keinen allgemeinen Gerichtsstand in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertrag der Sitz des Anbieters in Schwäbisch Gmünd. Der Anbieter kann auch am allgemeinen Gerichtsstand des Kunden klagen. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

  • 44 Schlussbestimmungen

(1)    Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen AGB.

(2)    Nur für Unternehmer: Der Kunde kann nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen. Ein Zurückbehaltungsrecht kann er nur aus demselben Vertragsverhältnis geltend machen.

(3)    Sind einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung treten die gesetzlichen Vorschriften.

Stand: September 2026